KoSo

KoSo wurde von Frau Dr. Renate Wustinger an der Sir Karl Popper-Schule in Wien entwickelt. Es ist einerseits ein neues Schulfach und andererseits eine Methode zur Team- und Unternehmensentwicklung.

KoSo dient als Methode der Förderung und Steigerung der Kommunikations-, Kooperations- und Sozialkompetenz.

Mit KoSo wird Wissen vermittelt darüber, was in Gruppen, Teams und Organisationen zwischen Menschen geschieht. Konkrete Erfahrungen werden über das Erleben bewusst gemacht und reflektiert. Hierzu werden verschiedene Modelle angeboten (u. a. Rangdynamik in Gruppen, Transaktionsanalyse, NLP, konstruktivistische Ansätze der Wahrnehmung, etc.) und auf ihre Brauchbarkeit für die jeweilige Situation hin überprüft.

Alles, was in einer Gruppe aktuell ist, kann zum Gegenstand werden, an welchem diese Inhalte gelernt und angewandt werden. KoSo trainiert die Kompetenz zur Selbst-, Gruppen-, Team-, bis hin zur Gesellschafts-Wahrnehmung, im Sinne von „für Wahr nehmen“. Die „Wahrheit“ des Einen kann dabei durchaus von jener des Anderen abweichen – und doch sind beide „gültig“. Beide sind „Wirklichkeit“.

Es geht also wesentlich um Wahrnehmungsschulung (Selbstbild, Fremdbild, Beobachtung), um Reflexion eigener Rollen, darum, Feedback annehmen und geben zu können, um Konfliktlösungstechniken und Empathie-Schulung.

Im privaten Bereich werden Fähigkeiten trainiert, die für jeden Menschen prinzipiell wichtig sind. Sozialkompetenz macht kompetenter für das Leben überhaupt und unterstützt die Arbeit an einer Gesellschaft des verständnis- und respektvollen Umgangs miteinander.

Im beruflichen Bereich hat Sozialkompetenz einen grossen Einfluss darauf, wie gut Leistungsfähigkeit umgesetzt werden kann. In sämtlichen Führungspositionen werden die sogenannten „soft skills“ immer wesentlicher, wobei eine solche Führungsposition auch der Baupolier inne hat für seine Arbeiter, oder der höhere Lehrling für seinen „Untergebenen“. Und wer die Abläufe in grösseren Einheiten wie in Betrieben, Firmen und Organisationen reflektieren und verstehen kann, der geht vielleicht auch verantwortungsvoller mit jenen Entscheidungen um, welche die Menschen in diesen Unternehmen und somit auch die Gesellschaft als ganzes betreffen.